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Endbericht:

Ziele &

Handlungsfelder

NACHHALTIGE

MOBILITÄTS-

ENTWICKLUNG

KREUZUNGEN

LAND/STADT

INNERSTÄDTISCHES

ÖV-SYSTEM

VERBINDUNG

OBERBERG-ZENTRUM

FORUM

„ENGAGIERTE

BÜRGER”

Der Stadtgemeinde ist es mit den

methodischen Festlegungen im

Stadtentwicklungsplan gelungen,

ein Qualitätssicherungssystem

einzuführen, das sich nun seit

bereits zwei Jahren in der Praxis

bewährt. Dabei soll sichergestellt

werden, dass bei großen Bauvor-

haben, aber auch bei anderen Fra-

gen der Stadtentwicklung private

Interessen mit dem „öffentlichen

Interesse” abgewogen werden

und aus den Projekten ein Mehr-

wert für die Allgemeinheit ent-

steht. Dazu stehen der Stadt die

nebenstehenden Instrumente zur

Verfügung.

Kultur, Tourismus, Identität

Eisenstadt sieht, hört ...

Die Bekanntheit Eisenstadts als Kulturstätte liegt in erster Linie in

der historischen Verbindung zu Esterházy und demWirken Joseph

Haydns. Aus dem STEP-Prozess kommt die Forderung einer Auswei-

tung des kulturellen Angebots auf andere Bereiche, z. B. Jugendkultur

und bildende Kunst. Ein weiterer kultureller Aspekt ist die Bewah-

rung der eigenständigen Identität der Ortsteile. Dies passiert laufend

durch die Pflege lokaler Bräuche und Feste, aber auch durch bauliche

Maßnahmen und Vorgaben.

Eisenstadt in der Region

Landeshauptstadt Eisenstadt

Eisenstadt beherbergt nicht nur 14.000 EinwohnerInnen, sondern

hat auch seine Aufgaben als Landeshauptstadt, regionales Wirt-

schaftszentrummit den meisten Beschäftigten. Der Anteil der Ein-

pendler übersteigt mittlerweile sogar die Einwohnerzahl – eine

Herausforderung besonders an die Verkehrsinfrastruktur. Die Stadt

reagiert mit dem neuen Verkehrsleitbild, einem System aus Tages-

parkplätzen, Stadtbus, Fuß- und Radwegen und der Umgestaltung

des Domplatzes als zentralen Mobilitätsknoten.

Q

UALITÄTSSICHERUNG

IN DER

P

LANUNG

Die Zeichen der Zeit erkannt

Die Stadtgemeinde geht mit gutem Beispiel voran und setzt im

Bereich Infrastruktur ganz stark auf erneuerbare Energie. Dem Ziel,

alle Gebäude der Gemeinde mit Photovoltaik auszustatten, ist man

mit der Ausstattung des Rathauses wieder einen Schritt näher ge-

kommen. Beim Verkehr wird die E-Mobilität gefördert, sei es durch

das Mobilitypoint-Konzept, die Parkgebührenbefreiung oder die Ver-

pflichtung von Bauträgern zur Miterrichtung von Ladeinfrastruktur.

Klima, Energie, technische Infrastruktur

Grün- und Freiraum

Stadt zum Wohlfühlen

Die Aufgaben der Stadtgemeinde im Bereich Grün- und Freiraum lie-

gen in der Sicherung des im STEP definierten Grüngürtels und der

Weingartenzone, in der die Erhaltung und Pflege des Schlossparks,

im Ausbau der Grünverbindungen und in der Herstellung ausrei-

chender Freiräume in Neubaugebieten. So ist etwa im in Planung

befindlichen Stadtteil „Kirchäcker Ost” ein Stadtteilpark vorgesehen,

der auch die angrenzenden Wohnquartiere versorgt.

Arbeitsmappe

mit

STEP-Projekten

Untersuchungszonen

Im STEP wurden Bereiche im Stadtgebiet definiert, in denen in

wesentliche Entwicklungsabsichten und Schwerpunkte untersucht

und allenfalls umgesetzt werden sollen – z. B. Stadtentwicklungs-

gebiete. Dabei sind Planungsverfahren anzuwenden, welche die

Umsetzung privater (Projekt-)Interessen nur im Einklang mit dem

festgestellten öffentlichen Interesse ermöglichen und hohe Quali-

täten sicherstellen. Auch die Festlegung neuer Untersuchungszo-

nen ist möglich.

Planungsverfahren und Beteiligung

Qualitätssichernde Planungsverfahren können Wettbewerbe oder

kooperative Verfahren sein (z. B. UZ10 „Kirchäcker Ost”). Bei direk-

ter Betroffenheit von BürgerInnen durch das Projektvorhaben ist

das öffentliche Interesse auch mithilfe geeigneter Beteiligungsfor-

men festzustellen.

Fachbeirat

Der Fachbeirat, ein Gremium aus drei unabhängigen PlanerInnen,

begleitet und berät die Stadtgemeinde seit dem STEP-Prozess und

behandelt heute in regelmäßigen Abständen alle großen Bau- und

Entwicklungsvorhaben in der Stadt. Der Fachbeirat stellt damit ein

wesentliches qualitätssicherndes Instrument der Stadtplanung dar.

Umgestaltung Domplatz

E_Cube mit über 200 Veranstaltungen pro Jahr

PV-Anlage Rathaus

Entspannen im Schlosspark