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Amtsblatt Eisenstadt | September 2018

L A N D E S H A U P T S TA D T E I S E N S TA D T

> Förderung der internationalen Beziehungen

Städtepartnerschaftsverein gegründet

Kurz nach den Feierlichkeiten anlässlich des 40-jährigen Be-

stehens der Städtepartnerschaft mit Bad Kissingen wurde

nun der Städtepartnerschaftsverein in Eisenstadt gegrün-

det. Damit soll vor allem die internationale Zusammenar-

beit zwischen den Partnerstädten gefördert werden.

Die Konstituierung des Vereins fand diese Woche im Ei-

senstädter Rathaus statt. Im Rahmen der ersten Sitzung

wurden auch Vorstand und Beirat gewählt. 1. Obmann des

Städtepartnerschafts-Vereins ist Stadtrat Hans Skarits, un-

terstützt wird er von seinen Stellvertretern Martha Zeltner

und Stadtbezirksvorsteher Josef Weidinger.

Im Beirat gibt es jeweils zwei zuständige Mitglieder für jede

Partnerstadt, weiters wurden Personen für Jugend- bzw.

Seniorenprojekte bestimmt. Jugend-Gemeinderat Dani-

el Janisch und Stadtbezirksvorsteherin Heidi Hahnekamp

nehmen sich der jeweiligen Agenden an.

Extra angereist für die Gründung des Verein war auch eine

kleine Delegation aus Bad Kissingen: Dem zweiten Bürger-

meister Anton Schick sowie der Vizepräsidentin des Städte-

partnerschaftskomitees Renate Horch war es ein Anliegen

bei der Gründung dabei zu sein. Familie Horch pflegt seit

Jahren ein inniges freundschaftliches Verhältnis zu Eisen-

stadt. „Die Anwesenheit unserer Bad Kissinger Freunde ist

Beweis dafür, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert und

wie wichtig ein grenzüberschreitendes Miteinander ist“, er-

klärt Hans Skarits im Anschluss an die Konstituierung.

Der Verein pflegt in Kooperation mit der Stadtgemeinde Ei-

senstadt die freundschaftlichen Beziehungen zu den Part-

nerstädten Bad Kissingen, Colmar und Sopron. Die Partner-

schaft zu Sanuki ruht im Moment, sollte diese aber wieder

aktiviert werden, wird das Komitee eine zuständige Person

dafür benennen.

>

Verein setzt sich für europäischen Gedanken ein

Ziel des Vereins ist die Förderung der internationalen Denk-

art, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des

Völkerverständigungsgedankens. Dies alles sind die Trieb-

federn für die Arbeit des Städtepartnerschaftskomitees Ei-

senstadt. „Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung von

Mensch zu Mensch. Sie bilden die Basis zum besseren Ver-

ständnis, zum Kennenlernen und dem Abbau von Vorurtei-

len“, ist Hans Skarits überzeugt.

Ein wichtiges Anliegen ist es, das Interesse der nachfol-

genden Generationen für die Partnerschaft und ihre Kultur

zu wecken. Deshalb fördert der Verein auch verschiedene

Aktivitäten für Begegnungen zwischen den Menschen im

Speziellen, für Schüler und Jugendliche. Jährlich imRahmen

einer Vollversammlung werden die Aktivitäten und Projekte

des Folgejahres festgelegt. Darüber hinaus organisiert der

Verein künftig auch regelmäßige Reisen in die Partnerstäd-

te der burgenländischen Landeshauptstadt.

Wer ebenfalls Teil des Städtepartnerschafts-Vereins wer-

den möchte, kann sich gerne bei Martha Zeltner (martha.

zeltner@eisenstadt.at)

oder Josef Weidinger (weidinger@

ideenservice.at

) melden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 24

Euro pro Jahr.