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Amtsblatt Eisenstadt | Mai 2018
L A N D E S H A U P T S TA D T E I S E N S TA D T
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mal- und zeichen-
welt
Im Jahr 2018 gedenkt das offizielle Burgenland der Ereignisse um
den „Anschluss“ Österreichs und des Burgenlandes im Jahr 1938
an das Dritte Reich. Dazu richtet das Landesmuseum Burgenland
gemeinsam mit dem Österreichischen Jüdischen Museum eine
Sonderausstellung aus.
Die Ausstellung setzt sichmit den Ereignissen imBurgenland aus-
einander, die in Folge zum „Anschluss“ an Hitlerdeutschland ge-
führt haben, beschreibt die Stimmung dieser kritischen Märztage
des Jahres 1938 und erzählt die Schicksale der Menschen, deren
Leben sich in diesem schicksalshaften Jahr grundlegend ändert.
Mit „Zucker und Gift“ beschreibt ein Zeitzeuge die Stimmung der
ersten Monate der Naziherrschaft, in der das Regime versucht,
sich von der besten Seite zu zeigen. Unmittelbar nach der Macht-
ergreifung beginnt die Verfolgung der burgenländischen Juden,
Roma und politisch Andersdenkenden.
Private Filmaufnahmen, Fotos, Plakate und persönliche Erinne-
rungsstücke erzählen die Geschichte dieses schicksalshaften Jah-
res.
> Sonderausstellung
„Schicksalsjahr 1938.
NS-Herrschaft im Burgenland“
>
Landesmuseum Burgenland
27. April - 4. November 2018
landesmuseum-burgenland.at|
ojm.at02.05.2018 | 09.05.2018 | 16.05.2018
Es waren schwere Zeiten…
Landesmuseum Burgenland | 19:30 Uhr
Historische Filmnacht zur Sonderausstellung
„Schicksalsjahr 1938“
Kontakt & Information:
Landesmuseum Burgenland | Museumgasse 1 -5 |
7000 Eisenstadt | 02682/719-4000
office@landesmuseum-burgenland.at landesmuseum-burgenland.atDas einstige jüdische Ghetto von Eisenstadt